Was heute wichtig ist
Türkische CHP wählt İmamoğlu zum Präsidentschaftskandidaten. Die Oppositionspartei nominiert den abgesetzten Bürgermeister Istanbuls, obwohl er in Untersuchungshaft sitzt. Offizieller Kandidat und Herausforderer von Präsident Erdoğan wird İmamoğlu aber erst, wenn die als regierungsfreundlich geltende türkische Wahlbehörde seine Kandidatur bestätigt. Das erscheint derzeit als unwahrscheinlich. Derweil weiten sich die Proteste gegen die türkische Regierung aus.
Koalitionsgespräche stocken. Union und SPD haben sich vor allem bei Finanzthemen verhakt. Auch die Zurückweisung von Asylsuchenden an der Grenze und die mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht bleiben Streitthemen. Von diesem Montag an müssen die Chefs selbst nach Lösungen suchen. ()
USA und Russland besprechen mögliche Waffenruhe im Schwarzen Meer. Delegationen beider Länder treffen sich an diesem Montag im saudi-arabischen Riad. Dem Weißen Haus zufolge ist das Ziel, ungehinderten Schiffsverkehr zu ermöglichen. Man werde auch über „Kontrolllinien“ zwischen Russland und der Ukraine sprechen sowie über nicht näher benannte „vertrauensbildende Maßnahmen“, sagt der Nationale Sicherheitsberater Waltz.
Audi-Chef Döllner: „Die Zukunft ist elektrisch“. Bereits für das Jahr 2026 kündigt Audi-Chef Döllner ein neues elektrisches Einstiegsmodell an. Der Wagen solle von kommendem Jahr an in Ingolstadt gebaut werden. Bislang war erst für 2027 mit dem Produktionsstart gerechnet worden. Döllner will den Ingolstädter Autohersteller mit einem Sparprogramm und einer neuen Marke in China aus der Krise holen. Zum Interview ()
Gericht weist Amtsenthebung von Südkoreas Regierungschef Han ab. Abgeordnete hatten ihm vorgeworfen, ein Komplize des suspendierten Präsidenten Yoon zu sein. Nun kann Han wieder in sein Amt als Ministerpräsident zurückkehren und auch Yoons Vertretung übernehmen. Über dessen Amtsenthebung wird das Verfassungsgericht in Kürze entscheiden.
DFB-Elf zittert sich ins Halbfinale der Nations League. Ein verrücktes 3:3 nach 3:0-Führung gegen Italien reicht, um ins Final Four einzuziehen. Deutschland wird dieses Turnier Anfang Juni selbst ausrichten – und dürfte sich bis dahin lieber an die fantastische erste als an die verschusselte zweite Halbzeit erinnern. ()