Was heute wichtig war
PKK-Anführer Öcalan fordert Auflösung und Ende des Kampfs gegen die Türkei. Der seit mehr als 25 Jahren inhaftierte Gründer der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei ruft deren Mitglieder dazu auf, die Waffen niederzulegen und alle Gruppen aufzulösen. Das wäre das Ende eines mehr als 40-jährigen blutigen Konflikts.
ÖVP, SPÖ und Neos einigen sich auf Koalition. Österreich bekommt voraussichtlich zum ersten Mal eine Dreiparteien-Regierung. Am Montag könnte sie vereidigt werden. ÖVP-Chef Stocker soll das Bündnis als Kanzler anführen, SPÖ-Chef Babler übernimmt den Posten des Vizekanzlers. Das Bündnis muss den Haushalt sanieren, will das Rentensystem reformieren und die Asylpolitik verschärfen.
Starmer: Friedenstruppen in der Ukraine bräuchten eine Absicherung durch die USA. Der britische Premier drängt die USA dazu, möglichen europäischen Friedenstruppen in der Ukraine einen Sicherheitsschutz zu bieten. Starmer will sich an diesem Donnerstag in Washington mit US-Präsident Trump treffen.
US-Schauspieler Gene Hackman mit 95 Jahren gestorben. Der Hollywoodstar wird mit seiner Frau an ihrem Wohnsitz tot aufgefunden. Er drehte mit allen wichtigen Regisseuren, für seine Rollen in „The French Connection“ und „Erbarmungslos“ bekam er einen Oscar. ()
FC Bayern zieht Vertragsangebot an Kimmich zurück. Die Verantwortlichen sind nach SZ-Informationen genervt vom Zögern des 30-Jährigen, seinen im Sommer auslaufenden Vertrag zu verlängern. Nun versuchen sie, eine Entscheidung zu erzwingen. Aus Kimmichs Sicht geht es nicht nur um die Höhe seines künftigen Gehalts, sondern auch um die Wertschätzung, die dieses zum Ausdruck bringt. ()
Weitere wichtige Themen des Tages
Nach der Wahl

SPD-Chefin Esken steht unter Druck, doch sie könnte noch wichtig sein. In der Partei wollen einige ihre Vorsitzende loswerden. Aber Esken bleibt gelassen. In den Koalitionsverhandlungen mit der Union will sie CDU-Chef Merz schmerzhafte Kompromisse abringen. Wenn am Ende die SPD-Mitglieder über einen Koalitionsvertrag entscheiden, müsste Esken intern stark um die Zustimmung werben. ()
Warum die Jungen beim Wählen so gespalten sind. Linke und AfD sind die stärksten Parteien bei unter 30-Jährigen bei der Bundestagswahl. Warum neigen gerade die Jungen den politischen Rändern zu? Und warum driften Männer und Frauen politisch auseinander – eine Analyse in Daten und Grafiken. ()