Nach der Wahl
Sondierungen zwischen Union und SPD sollen an diesem Freitag starten. Beide Seiten schicken je neun Verhandler in die Gespräche. Diese dürften schwierig werden. Bei Themen wie Migration, Schuldenbremse und Ukraine-Politik gibt es deutliche Differenzen.
Teile der Union fordern selbstkritische Aufarbeitung des Wahlergebnisses. Mit 28,5 Prozent blieben die Unionsparteien deutlich hinter ihren Erwartungen zurück. Besonders schlecht schnitten sie bei jungen Wählern, Arbeitern und Ostdeutschen ab. Das Wahlergebnis nennt der Vorsitzende der Jungen Union „gerade nach dem historischen Scheitern der Ampel“ enttäuschend.
Was heute wichtig ist
Trump lehnt weiter Sicherheitsgarantien für die Ukraine ab Trotz der Bemühungen des britischen Premierministers Starmer zeigt der US-Präsident weiter keine Neigung, der Ukraine Sicherheitsgarantien gegen Russland zu geben. Trump will sich nicht erinnern, Selenskij „Diktator“ genannt zu haben. zum Krieg in der Ukraine
US-Richter stoppt vorübergehend Massenentlassungen in Behörden. Laut Bezirksrichter William Alsup sei das Personalamt nicht dazu befugt, Bundesbehörden zur Entlassung von Mitarbeitern anzuweisen. Die US-Regierung will das Verteidigungsministerium und zahlreiche andere Behörden dazu bringen, Massenentlassungen von Tausenden kürzlich eingestellten Mitarbeitern vorzunehmen. zur US-Politik
Israels Armee: Hamas-Absichten jahrelang falsch eingeschätzt. Das Militär habe den Großangriff der Terrororganisation am 7. Oktober 2023 nicht kommen sehen, Warnsignale seien über Jahre hinweg missinterpretiert worden, heißt es von der Armee selbst. Kritiker fordern eine unabhängige Untersuchung. zum Krieg in Nahost
EXKLUSIV Arbeitnehmer haben 2025 netto deutlich weniger in der Tasche. Aus Berechnungen des Softwarehauses Datev geht hervor, dass ein signifikanter Anstieg bei den Sozialabgaben „zu einer nahezu durchgängigen Mehrbelastung der abhängig Beschäftigten“ führt. Wer monatlich bis zu 5000 Euro brutto oder weniger verdient, kommt demnach noch glimpflich weg. Bei Gutverdienern seien über alle Steuerklassen hinweg im Vergleich von 2024 zu 2025 zwei deutliche Stufen mit höheren Abzügen zu erkennen. ()
Tate-Brüder in Florida angekommen - Gouverneur distanziert sich. Der britisch-amerikanische Influencer Andrew Tate und sein Bruder Tristan werden der Vergewaltigung und sexuellen Ausbeutung verdächtigt. Es steht die Frage im Raum, ob es vonseiten der Trump-Regierung Druck auf Rumänien gegeben hat, die Brüder ausreisen zu lassen. Der US-Präsident erklärt vor Journalisten, er wisse nichts über die Freilassung.