Der weltweite Energieverbrauch ist laut Internationaler Energieagentur (IEA) im vergangenen Jahr überdurchschnittlich stark gestiegen. Die Nachfrage nach Energie rund um den Globus sei um 2,2 Prozent gewachsen, deutlich schneller als der durchschnittliche Anstieg von 1,3 Prozent zwischen 2013 und 2023, heißt es in einem am Montag in Paris veröffentlichten Bericht.
Rund vier Fünftel der Zunahme entfielen den Daten zufolge im vergangenen Jahr auf Schwellen- und Entwicklungsländer. Doch auch die weiterentwickelten Volkswirtschaften hätten nach Jahren des Rückgangs wieder einen Anstieg bei der Energienachfrage verzeichnet.
Vor allem stark wachsender Stromverbrauch habe die Entwicklung angetrieben: Weltweit sei er um 4,3 Prozent gestiegen. Das sei unter anderem auf einen steigenden Verbrauch in der Industrie, für Elektromobilität, bei Rechenzentren und im Bereich Künstliche Intelligenz zurückzuführen, listet der Bericht auf.
Aber auch Rekordtemperaturen, die in vielen Ländern den Bedarf an Kühlung und Klimatisierung erhöht hätten, seien mitverantwortlich.
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Ein Großteil des zusätzlichen Verbrauchs konnte der IEA zufolge durch den Ausbau emissionsarmer Energiequellen gedeckt werden. Zugleich habe der Ausbau der Kernenergie den fünfthöchsten Stand der vergangenen drei Jahrzehnte erreicht. Auch Stromerzeugung durch Erdgas sei gesteigert worden, um die wachsende Nachfrage zu bedienen. (epd)