Donald Trump ist vor allem wegen seiner wirtschaftspolitischen Agenda gewählt worden. Er hat versprochen, die Preise für Lebensmittel zu senken und der US-Wirtschaft zu einem Boom zu verhelfen. Und nach seiner Wahl sah es zunächst tatsächlich auch so aus, als könnte das gelingen: Zumindest an den Börsen zeigten die Kurven steil nach oben. Nun aber sind viele Indizes eingestürzt, Anleger verkaufen hektisch ihre Anteile.
Das liegt einerseits an Trumps unvorhersehbarer und rücksichtsloser Zollpolitik. Die könnte zu einer Inflation führen, warnen Ökonomen. Zusätzlich wurde der Einbruch an der Börse aber noch durch Trumps Aussagen befeuert. Der will nämlich nicht ausschließen, dass die USA eine Rezession erleben.
Ann-Kathrin Nezik, US-Wirtschaftskorrespondentin für die SZ, sieht Trumps Wirtschaftspolitik als Gefahr für den amerikanischen Standort. Denn für die wirtschaftlichen Probleme habe er keine Lösungen, sagt sie.
In dieser Folge analysiert außerdem Harald Freiberger, SZ-Börsenexperte, was die Lage an den US-Märkten für deutsche Anleger bedeutet.
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Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
Redaktion: Johannes Korsche
Produktion: Aylin Sancak
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Fox News.
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