Seit vor fast sechs Jahren die ersten E-Roller auf deutschen Straßen fuhren, scheiden sich die Geister an den neuen Elektrofahrzeugen. Einerseits werden sie vor allem von jungen Männern als neue, flexible Mobilitätsform angenommen. Andererseits gibt es viel Kritik und Ablehnung: Die E-Scooter stehen oft im Weg, und es kommt auch immer wieder zu Unfällen.
Laut einer Umfrage des ADAC nutzt inzwischen jeder Zehnte in Deutschland Leihroller, entweder private oder die der größten Verleiher Lime, Bolt, Voi oder Dott, in Großstädten sogar jeder Vierte. E-Roller sind bis jetzt kein Gewinn für die Umwelt und leisten keinen nennenswerten Beitrag zu einer Verkehrswende – aber sie machen Spaß.
Inzwischen seien die Leihroller ein nicht mehr wegzudenkender Teil eines urbanen Mobilitätsmixes, sagt Lea Hampel, die für das Wirtschaftsressort der SZ arbeitet. Für sie sind E-Roller ein Lehrstück über eine kapitalistische Start-up-Mentalität, die auf deutschen Föderalismus getroffen ist. Insgesamt zeigt sich, dass die Einführung der Roller ein Aushandlungsprozess war und ist, der die Veränderung der Mobilität in Städten widerspiegelt.
Zum Weiterlesen:
Lea Hampels Reportage über das Für und Wider von E-Rollern lesen Sie hier.
Einen Artikel von Lea Hampel über das Verschwinden des E-Roller- Anbieters „Tier“ vom Markt lesen Sie hier.
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