Bei einem Kellerbrand in einem achtgeschossigen Wohnhaus in Berlin-Neukölln hat die Feuerwehr acht Menschen in Sicherheit gebracht. Sie wurden mithilfe von Rettungshauben aus ihren Wohnungen nach draußen geführt, wie die Feuerwehr mitteilte. Eine Person wurde leicht verletzt und vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Laut Polizei bestand der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung.

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Wie es weiter hieß, brannten gestern Abend kurz nach 20.00 Uhr zwei Kellerverschläge in dem Hochhaus in der Werrastraße. Der Qualm zog auch in zwei Treppenräume und diverse Wohnungen. Da es verschiedene Brandherde gab, nahm ein Brandkommissariat des Landeskriminalamts Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung auf.
Ein Großteil der Wohnungen war laut Feuerwehr nicht von Rauch betroffen, sodass deren Bewohner zu ihrer Sicherheit dort verbleiben konnten. Die Feuerwehr war bis in die späten Abendstunden mit 50 Einsatzkräften vor Ort, um die Flammen zu löschen. Das gesamte Gebäude wurde kontrolliert und auch belüftet. Zur genauen Brandursache lagen keine Angaben vor. (dpa)