Nach fünf sieglosen Spielen will Hertha BSC mit einer Revanche für die 1:4-Hinrunden-Schmach gegen die SV Elversberg wieder auf den Erfolgsweg zurückkehren. „Ich werde dieses Spiel noch emotional in den Vordergrund stellen, weil wir da noch etwas gutzumachen haben“, sagte der Hertha-Trainer Stefan Leitl vor der Auswärtspartie im Stadion an der Kaiserlinde am Sonntag (13.30 Uhr/Sky).
Der vermeintlich kleine Verein aus dem Saarland liegt in der 2. Fußball-Bundesliga mit 36 Zählern in Schlagweite zu den Aufstiegsplätzen und steht da, wo die Berliner eigentlich stehen wollten. „Wir haben 26 Punkte, da brauchen wir nicht vom Aufstieg zu sprechen. Wir brauchen Punkte, um die Saison bestmöglich abzuschließen“, sagte Leitl.
In Elversberg muss der Nachfolger von Cristian Fiél neben den Langzeitverletzten John Anthony Brooks, der laut „Bild“ in dieser Saison nicht mehr zurückkehren wird, Jeremy Dudziak, Bilal Hussein und Kevin Sessa auch auf Marten Winkler verzichten. Er laboriert an einem Magen-Darm-Virus.
Plan B im Hinterkopf
Wie bei Leitls Premiere als Hertha-Trainer beim 0:0 gegen den 1. FC Nürnberg am vergangenen Spieltag will der 47-Jährige auch im Saarland mit drei klaren Stürmern - zwei Außenspieler und ein Mittelstürmer - antreten. Neben Florian Niederlechner, der gegen den Club begonnen hatte, stehen auch Luca Schuler und Smail Prevljak auf dem Zettel.
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„Einer von den dreien wird spielen“, sagt Leitl, „ich bin überzeugt, dass alle drei Stürmer treffen können.“ Sollte das Zielwasser nicht reichen - Niederlechner hat in der Saison fünfmal getroffen, Schuler war dreimal erfolgreich, Prevljak weist einen Elfmetertreffer auf - hat Leitl „einen Plan B“ mit zwei zentralen Angreifern im Zentrum im Hinterkopf.
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