Für viele Muslime auch in Berlin beginnt am Samstag (1. März) das traditionelle Fastenfest Ramadan. Bis zum 30. März verzichten viele Gläubige tagsüber auf Essen, Trinken und Rauchen. Erst am Abend, wenn die Sonne untergeht, darf wieder gegessen werden. Unter anderem für Kinder und Jugendliche gelten andere Regeln. Ab dem 30. März wird das Ende des Ramadan beim anschließenden Zuckerfest gefeiert.
In Berlin gibt es viele Möglichkeiten während des Ramadans an Veranstaltungen wie dem sogenannten Fastenbrechen teilzunehmen und etwa auch die muslimische Kultur näher kennenzulernen. Dazu zählen auch zahlreiche interreligiöse Projekte.
Der Fastenmonat ist eine der fünf Glaubenssäulen des Islam und gilt als göttliches Gebot. Er ist der neunte Monat im islamischen Mondkalender und verschiebt sich pro Jahr um elf Tage. Dadurch gehe der Fastenmonat durch alle Jahreszeiten. Auch die tägliche Fastendauer sei unterschiedlich, weil sie vom Anbruch der Morgendämmerung und dem Sonnenuntergang abhängig sei.
Der evangelische Bischof Christian Stäblein und der katholische Erzbischof Heiner Koch richteten Segenswünsche an muslimische Gemeinden und Einrichtungen und betonten: „In dieser von Krisen und Kriegen geprägten Zeit, in der gesellschaftliche Spaltungen, Hass und Hetze sowie Gewalt gegenüber Andersgläubigen und Andersdenkenden unser friedliches Zusammenleben gefährden, fühlen wir uns mit lhnen besonders verbunden.“ Gemeinsam sollte man in diesen Tagen neu über Werte von Mitgefühl, Nächstenliebe und Gemeinschaft nachdenken.
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