Nach einer Serie von Einbrüchen und Raubtaten steht ein 35-Jähriger vor dem Berliner Landgericht. In einem Fall soll der Mann ein Münzgeschäft im Stadtteil Friedrichshain überfallen haben. Er habe den Inhaber niedergeschlagen, Münzen und Schmuck eingesteckt und das verletzte Opfer eingeschlossen, heißt es in der Anklage. Einer der beiden Verteidiger kündigte an, dass sich der 35-Jährige zu einem späteren Zeitpunkt „in großen Teilen geständig äußern wird“.
Gegen den Mann liegen fünf Anklagen vor. Zwischen Januar und Dezember 2023 soll er immer wieder Kellerverschläge aufgebrochen, dabei Fahrräder oder Werkzeuge entwendet haben. Neben zahlreichen Diebstahlstaten wird dem Angeklagten schwerer Raub, räuberische Erpressung und gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt.
Polizisten mussten Eingangstür aufbrechen
Am 11. Dezember 2023 habe der Angeklagte als vermeintlicher Kunde den Verkaufsraum betreten, den Inhaber dann mit der Faust ins Gesicht und dann mit einem Schlagwerkzeug auf den Hinterkopf geschlagen. Münzen, Schmuck und Bargeld im Wert von rund 81.000 Euro habe er erbeutet und schließlich das Geschäft von außen zugesperrt. Der damals 69-jährige Inhaber, der unter anderem eine Gehirnerschütterung erlitten hatte, war den Angaben zufolge später von der Polizei befreit worden. Ein Alarm habe zuvor ausgelöst und für den Einsatz gesorgt. Die Beamten hätten die Tür aufbrechen müssen.
Der Verteidiger sagte weiter, bei seinem Mandanten liege eine Drogenproblematik vor. Derzeit verbüßt der 35-Jährige eine in einem früheren Prozess verhängte Haftstrafe. Der Prozess wird am 6. März fortgesetzt.
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