Die Bundespolizei hat in den vergangenen knapp vier Wochen bei Kontrollen an ausgewählten Berliner Bahnhöfen bei 255 Personen Messer, Hieb- und Stichwaffen und andere gefährliche Gegenstände festgestellt. Insgesamt seien knapp 3.300 Menschen kontrolliert worden, teilte die Bundespolizeidirektion Berlin mit.
Vom 7. bis 31. März galt an bestimmten Berliner Bahnhöfen eine verschärfte Regelung bei Waffen. Sie diente laut Bundespolizei dazu, Gewaltdelikte an Bahnhöfen zu verringern. In der Vergangenheit seien eine wachsende Gewaltintensität und damit verbunden schwerere Verletzungen bei Geschädigten festgestellt worden.
Es handelte sich laut Bundespolizei um eine temporäre Ordnungsverfügung, die über das Waffengesetz hinausgehend das Mitführen von gefährlichen Gegenständen untersagte. Sie galt für den Hauptbahnhof sowie die Bahnhöfe Zoologischer Garten, Friedrichstraße, Alexanderplatz, Gesundbrunnen, Spandau, Ostbahnhof, Warschauer Straße, Ostkreuz, Lichtenberg, Neukölln und Südkreuz.
In 178 Fällen sei ein Verstoß gegen die Verbotsverfügung festgestellt worden, in 90 Fällen lagen Verstöße gegen das Waffengesetz vor. Unter anderem seien 146 Messer sowie 23 Hieb- und Stichwaffen sichergestellt worden. Bei den Kontrollen deckten die Beamten weitere 395 Straftaten auf - darunter 92 Gewaltdelikte, 62 Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht und 58 Drogendelikte. In 43 Fällen seien offene Haftbefehle vollstreckt worden.
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